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Aktuelles 2016

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Der Vorstand

Weihnachten, Ehrungen und Jubiläum

Viel zu feiern bei der Sängervereinigung Winnweiler:
Weihnachten, Ehrungen und Jubiläum

Am dritten Adventssamstag fand im liebevoll geschmückten Festhaus die Weihnachtsfeier der Sängervereinigung Winnweiler statt. Als Ehrengäste konnte der Erste Vorsitzende Werner Lacmann den Verbands- und Ortsbürgermeister Rudolf Jacob sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des Chorverbands Nordwestpfalz, Herrn Manfred Schröder, begrüßen. Sechs Vereinsmitglieder wurden wegen langjähriger Mitgliedschaft gewürdigt, zwei zu Ehrenmitgliedern ernannt, und der gemischte Chor „Tonika“ feierte sein fünfjähriges Bestehen.

 

In seinen Eröffnungsworten blickte Werner Lacmann auf ein erfolgreiches Jahr für die Sängervereinigung zurück und dankte allen Sängerinnen und Sängern, durch deren Engagement diese positive Bilanz erst möglich geworden sei.

Seinen besonderen Dank sprach er Bürgermeister Jacob aus, weil dieser die Sängervereinigung stets verlässlich mit allen Ressourcen der Gemeinde unterstütze. Obwohl BM Jacob ursprünglich auf ein Grußwort verzichten wollte, ging er doch ans Rednerpult, um auf das ausgesprochene Lob zu reagieren. Er sehe es als seine Aufgabe an, allen Vereinen der Orts- und Verbandsgemeinde jede Unterstützung angedeihen zu lassen, die möglich sei, und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. „Denn“, sagte er, „Vereine machen Gemeinde aus!“

 

Manfred Schröder vom Chorverbands Nordwestpfalz nahm im festlichen Rahmen der Weihnachtsfeier die Ehrung verdienter Sängerinnen und Sänger vor.

 

Er überreichte jeweils eine Ehrennadel und Urkunde über 50 bzw. 25 Jahre „aktives Singen im Chor“ an Erika Franck (50 Jahre), Heinz Morr (50 Jahre) und Erhard Wörzler (25 Jahre). Eine besondere Ehrung wurde Karl Kettering zuteil. Er ist bereits seit 40 Jahren Mitglied in der Sängervereinigung Winnweiler. Laut Satzung verlieh ihm der Erste Vorsitzende dafür die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft im Verein. Insgesamt ist Karl Kettering seit 52 Jahre aktiver Chorsänger. Seit 1997 gehört er auch durchgängig dem erweiterten Vorstand des Vereins an und bringt sich außerdem immer wieder als Helfer ein, wenn es etwas anzupacken gibt.


 

Der Verein hatte eine zweite Ehrenmitgliedschaft zu verleihen, und zwar an Erich Klein. Er kann sogar auf eine Sängergeschichte von 62 Jahren zurückblicken. Sie begann 1954 Im Gesangverein Hochstein. Seit 1976 gehört er der Sängervereinigung Winnweiler an. Leider konnte er an der Feier nicht teilnehmen. Der Erste Vorsitzende und Kassenwart Georg Nickel nahmen die Ehrung in seinem Zuhause vor.
Auch Helga Koch konnte ihre Urkunde für 25 Jahre aktives Singen im Chor nicht persönlich entgegennehmen. Sie wurde ihr durch Werner Lacmann und Ruth Schäfer, der Zweiten Vorsitzenden, zu Hause überreicht.

 

Mit dem abschließenden Programmpunkt dieses offiziellen Teils der Weihnachtsfeier zeigte die Sängervereinigung, dass sie nicht nur engagierte und treue Mitglieder hat, sondern dass sie auch gestalterisch für die Zukunft arbeitet. Beweis dafür ist das fünfjährige Jubiläum des jüngsten Sprosses der SV Winnweiler, des gemischten Chors „Tonika“. Er wurde im September 2011 als „Chorprojekt Oldies und Filmmelodien“ gegründet. Zur ersten Probe erschienen mit 57 Personen deutlich mehr Interessenten als der Sängerraum im Bürgermeister-Simon-Haus fassen konnte. Fortan musste der Vorsitzende für jede Probe Gasträume finden.


 

Der Erfolg rechtfertigte aber den Aufwand: Anfang 2014 hatte sich das ehemalige „Chorprojekt“ als dritter Chor der Sängervereinigung etabliert und sich den Namen „Gemischter Chor Tonika“ gegeben. Die Zahl der Aktiven hat sich mittlerweile bei 47 eingependelt. Der strahlende Vorsitzende bat namentlich alle auf die Bühne, die vom ersten Tag an dabei gewesen sind. Alle wurden mit einem kleinen, aber liebevoll eingepackten Präsent bedacht. Chorleiterin Petra Lieberich aber bekam zusätzlich einen großen Blumenstrauß, denn der Erfolg dieses Chors beruhte und beruht vor allen Dingen auf ihrer Leistung.

 

In die Stimmung hinein, dass es jetzt eigentlich Zeit sei, um Gaumen und Magen zu Ihrem Festtagsrecht kommen zu lassen, verschaffte sich Ruth Schäfer, die Zweite Vorsitzende, am Rednerpult Gehör und wies entschieden darauf hin, dass ein wesentlicher Punkt bislang nicht zur Sprache gekommen sei, und zwar der Dank der gesamten Sängervereinigung für den unermüdlichen Einsatz ihres Ersten Vorsitzenden Werner Lacmann. Ein lang anhaltender warmer Applaus zeigte an, dass es keinen im Festhaus gab, der diese Ansicht nicht teilte.

 

Der Rest des Abends nahm die größte Zeitspanne in Anspruch. Er war dem gemeinsamen Abendessen, dem Lachen und Erzählen gewidmet. Die Chöre gaben einander Weihnachtsständchen aus ihrem Repertoire, Petra Lieberich steuerte gekonnt „Für Elise“ am Klavier bei und auch eine ihrer typischen „Pälzer Geschischtsche“. Es gab noch weitere Beiträge; vor allem aber gab es viel gute Stimmung und die Zuversicht, dass es im Neuen Jahr gut weitergehen werde. 

Ehrenmitglied Erich Klein
Seit 40 Jahren Mitglied in der SV♪W. Seit 62 Jahren aktiver Sänger

1976 – 2016 Sängervereinigung Winnweiler
1967 - 1975 Gesangverein Becherbach
1963 - 1967 Männerchor Bisterschied
1959 - 1961 Studentenchor
1954 - 1959 Gesangverein Hochstein



Ehrenmitglied Karl Kettering       
Seit 40 Jahren Mitglied in der SV♪W. Seit 52 Jahren aktiver Sänger

1976 - 2016 Sängervereinigung Winnweiler, Männerchor, Tonika
1968 - 1974 Gesangverein Bayerfeld
1958 - 1964 Kirchenchor Burgalben

 




Erika Franck
Seit 50 Jahren aktive Sängerin

1990 - 2016 Sängervereinigung Winnweiler, Frauenchor
1972 - 1999 Protestantischer Kirchenchor Winnweiler
1959 – 1965 Protestantischer Kirchenchor Pirmasens


 


 

Heinz Morr
Seit 50 Jahren aktiver Sänger


1999 - 2016 Sängervereinigung Winnweiler, Männerchor
1976 - 1999 Gesangverein Gonbach
1963 - 1973 Gesangverein Weiher (Odenwald)


 


                              
Erhard Wörzeler
Seit 25 Jahren aktiver Sänger

1994 - 2016 Sängervereinigung Winnweiler, Männerchor
1965 - 1968 Männergesangsverein Gundersweiler

 

 




 

Helga Koch

Seit 25 Jahren aktive Sängerin

1991 - 2016 Frauenchor
Sängervereinigung Winnweiler



 

Bild Mitte: Helga Koch; rechts: Ruth Schäfer, 2. Vors. ;
links: Werner Lacmann, 1. Vorsitzender


 


von links: Heinz Morr, Erika Franck, Erhard Wörzler, Karl Kettering, Manfred Schröder, Werner Lacmann


 

Die Gründungsmitglieder des gemischten Chors „Tonika“. Mit Blumenstrauß: Chorleiterin Petra Lieberich. Rechts außen: 1. Vors. Werner Lacmann

Chorerlebnis im Winnweilerer Advent

Auch in diesem Jahr bildete das traditionelle Adventssingen einen Höhepunkt im Winnweilerer Advent. In der sehr gut besuchten Herz-Jesu Kirche boten die acht Chöre und das Bläserensemble des Musikvereins der Gemeinde ein Musikerlebnis, das durch seine Vielfalt, Harmonie und Strahlkraft eine Klanginsel bildete, auf der man dem Getöse der vorweihnachtlichen Geschäftigkeit entfliehen und sich auf das Wesen der Weihnacht einstimmen konnte.

Sängervereinigung Winnweiler freute sich als diesjähriger Organisator über eine gelungene Veranstaltung. Das Publikum war wohl derselben Ansicht, denn die Kollekte erzielte stolze 1266 Euro, die noch am selben Abend zu gleichen Teilen an Adveniat und Brot für die Welt übergeben wurden.

 

Pünktlich um 18:00 flutete Dr. Martina Haag die Herz-Jesu Kirche mit Orgelmusik. Sie spielte eine Orgelbearbeitung von Leni Smiths „Once in Royal Dayid's City“. Vor der Orgel verstummten alle Gespräche und die Zu-Spät-Gekommenen drückten sich verstohlen hinten ins Kirchenschiff. Weihnachtszeit und Kinder gehören so eng zusammen wie Kerzen und Licht.

 

Daher bildete der Hochsteiner Kinderchor „Hast du Töne“ unter der Leitung von Angelina Burg und Nicolas Geminn den passenden Auftakt dieses Chorabends. Unbeschwert sangen sie „Lasst uns froh und munter sein“ und verstärkten die erwartungsvolle Vorfreude durch die Weise „Fröhliche Weihnacht überall“, einem bekannten Lied aus England.

 

Chorleiter Fabian Zewinger setzte mit dem Gemischten Chor der Chorgemeinschaft Münchweiler-Hochstein einen anderen Akzent. Sie brachten in zwei Liedern Besinnlichkeit zum Klingen: Das im Englisch sprachigen Raum sehr beliebte Weihnachtslied „Wind in the Olive Trees“ entstand ursprünglich im 16. Jhdt. In der Gascogne in Südfrankreich. Wir hörten es auf Deutsch („Wind im Olivenzweig“) in dem Arrangement von Manfred Bühler. Obwohl durch Jahrhunderte getrennt, teilte auch das zweite Lied Stimmung und Klang mit dem vorweg gegangenen: „Licht in der Nacht“, für den gemischten Chor ebenfalls bearbeitet von Manfred Bühler.

 

Aus dieser Atmosphäre der Stille heraus eröffneten die hellen Stimmen des Kinderchors vom Altarraum her einen musikalischen Dialog mit dem Hochsteiner Erfolgschor „VielHarmonie“, der auf der Orgel-Empore Aufstellung genommen hatte. Chorleiterin Sonja Walther hat dieses Arrangement für die Interpretation des Lieds „Wie die Schar der Engel droben“ gewählt, einem weiteren Titel aus dem 16. Jahrhundert; sein Chorsatz und die Orgelbegleitung stammen von Michael Praetorius (1571 bis 1621). Wunderbar klar in seiner Vielstimmigkeit füllte der Gesang der „Engel“ quasi „vom Himmel kommend“ das gesamte Kirchenschiff und mischte sich mit den Stimmen der „Kinder Gottes auf der Erde“.

 

Als dann die Hochsteiner Haus-Organistin Jutta Schitter gekonnt mit der Orgel einsetzte, ließ sich die Gegenwart des „Herrn der Herrlichkeit“ ahnen, um bei der musikalischen Allegorie zu bleiben. Mit ihrem zweiten Titel, dem traditionellen englischen Weihnachtslied „God Rest Ye Merry Gentlemen“, kehrte die „VielHarmonie“ wohl thematisch wieder auf die Erde zurück, musikalisch aber blieb sie durchaus „oben“.
Diese Sphäre teilte ein Bläserensemble des Musikvereins Winnweiler unter der Leitung von  Harry Geib mit den Hochsteinern zwar genauso wie die Orgel-Empore, musikalisch aber entführten sie das Publikum mit ihrem munteren Medley in die fröhliche Weihnachtsstimmung der Alltagswelt.

Weltweit populär sind die amerikanischen Evergreens „The Most Wonderful Time of the Year“ (Die schönste Zeit des Jahres) und „Sleigh Ride“ (Schlittenfahrt) von Leroy Anderson. Den Winnweilerer Bläsern gelang eine beschwingte und fetzige Interpretation.

 

Mit einem beliebten amerikanischen Weihnachtslied holte der Frauenchor der Sängergemeinschaft Winnweiler alle wieder zurück zum Wesenskern des Weihnachtsfestes: „O Bethlehem, du kleine Stadt“ lautet der deutsche Titel des amerikanischen Originals „Oh Little Town of Bethlehem“, 1868 nach einem Besuch in Bethlehem von Philip Brooks geschrieben und von Lewis Redner vertont. Othmar Kist besorgte die deutsche Textversion und den Satz für dreistimmigen Frauenchor. Chorleiterin Petra Lieberich zeigte bei diesem getragenen a cappella Stück die Fähigkeit des Frauenchors, auch lange Melodiebögen in den unterschiedlichen Stimmlagen spannungsreich zu gestalten und unter ihrer Leitung immer wieder zu einem harmonischen Gesamtklang zusammenzuführen. Erst beim zweiten Stück des Frauenchors sprang jedoch ein Funke auf das Publikum über: Der Rhythmus, die unterschiedlichen Tempi und Tonlagen des deutschen Spirituals „Gesang der Engel“ von Herbert J. Settelmeyer ließ die Zuhörer regelrecht mitgehen.

 

In diese Offenheit und Ruhe hinein konnte Pfarrer Friedrich Schmidt seine Lesung aus der Heiligen Schrift geben. Er wählte die dem zweiten Advent zugeordnete Stelle aus dem Buch Jesaja: „Du Herr bist unser Vater; Unser Erlöser, das ist von alters her dein Name. Ach dass du den Himmel zerissest und führest herab." Diese Stelle drückt die christliche Sehnsucht im Advent nach dem Erlöser aus und inspirierte Friedrich von Spee zu dem bekannten Adventslied „O Heiland, reiß' die Himmel auf“.

In einem zugleich satten wie zurückhaltenden Pianissimo griff der gemischte Chor „Tonika“ der Sängervereinigung Winnweiler mit den ersten Takten seines a cappella Vortrags von Bepi de Marzis „Maria Lassú“ diese  Stimmung auf. Der Titel bedeutet „Maria dort oben im Himmel“. Das Lied preist die Mutter Gottes als Mittlerin zwischen den Menschen und ihrem göttlichen Sohn, so dass sie dem Ende ihrer Zeit mit Vertrauen entgegensehen können. „Tempo fermo in cielo“: Eine Zeit geht ihrem Ende entgegen –  so wie im Advent die Zeit der Dunkelheit und der Gottverlassenheit durch die Geburt Christi am Weihnachtstag ihrem Ende entgegengeht. Petra Lieberich führte ihre Tonika mit sicherer Hand durch die wechselnden Stufen des Crescendo und Decrescendo bis das Lied in einem „Traum von Gott“ (sogno di dio) leise verklang. In ihrem zweiten Beitrag „Hört der Engel Lieder“ nach dem Satz von Ronald J. Autenrieth intonierte die „Tonika“ quasi die Gewissheit, dass es nach dem Ende einen neuen Anfang geben wird: Das jubelnde „Gloria in excelsis deo“ ließ keinen Zweifel daran.

 

Mit dem Übergang auf den Mädchenchor „Diva Canto“ aus Hochstein ergab sich ein interessanter musikalischer Kontrapunkt zum Vortrag der „Tonika“, obwohl – oder vielleicht auch gerade weil sich die Thematik der Lieder spiegelbildlich glich. Diva Canto und ihr Chorleiter Dominik Keller haben sich für die Komposition des Österreichers Franz Koringer „Engel haben Himmelslieder angestimmt“ als ihren ersten Titel entschieden. Dieses Lied ähnelte in Melodie und Text dem gerade verklungenen der „Tonika“ bis auf wenige Unterschiede, das „Gloria“ war nahezu identisch. Und trotzdem war der Gesamteindruck ein ganz anderer: Dort die dunkleren, reifen Stimmen, aus denen mehr das Gefühl der Erlösung sprach und hier die jungen, transparenten, die etwas Engelhaftes hatten, in deren „Gloria“ sich Hoffnung und Zuversicht ausdrückten.

 

Ging der Blick in dem ersten „Tonika“-Lied „Maria Lassú“ in Richtung Tod und darüber hinaus, richtet sich der Fokus im zweiten DivaCanto-Beitrag aus einer scheinbar ausweglosen Lebenssituation wieder hoffnungsvoll auf das Leben selbst. „Gabriellas sång“ (Musik von Stefan Nilsson und Text von Py Bäckman) stammt aus dem schwedischen Film „Så som i himmelen(”Wie im Himmel”). In der letzten Strophe von Gabriellas Lied heißt es: ”Ich bin hier / Und mein Leben gehört mir /Und den Himmel, den ich suchte /Den find' ich irgendwo.” „Diva Canto“ sang das Lied im schwedischen Original nach einem Arrangement von Lars Wallenäs, kunstvoll begleitet von Chorleiter Dominik Keller am Klavier. Der Vortrag wirkte überwältigend durch seine reine Intonation und die Strahlkraft der Stimmen, deren Klang sich am Ende ins Sphärenhafte aufzulösen schien.

 

Ein zweites Medley des Musikvereins mit dem Titel “Happy Christmas“ im Satz von M. Schneider  sorgte für Abwechslung in Stimmung und Klang. Vom klassischen „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ über das traditionelle „Leise rieselt der Schnee“ und dem rührenden „Little Drummer Boy“, bei dem die charakteristische Trommel nicht fehlen durfte, bis zum fröhlichen „Jingle Bells“ spannte sich der Bogen.

 

Anschließend präsentierte Gudrun Scherrer mit ihrem Protestantischen Kirchenchor klassische Kirchenmusik und vermittelte damit klassisches Adventsgefühl. Als erstes intonierte der gemischte Chor das traditionelle Weihnachtslied „Es ist ein Ros' entsprungen“ nach dem vierstimmigen Chorsatz des protestantischen Komponisten Michael Praetorius aus dem Jahre 1609. Es folgte „Panis angelicus“ (Engelsbrot) von Cesar Franck. 1872 komponierte er eine Fassung für Tenor, Harfe, Cello und Orgel. Der Protestantische Kirchenchor realisierte sie in einer Fassung für gemischten Chor, Violine und Klavier von Otto Groll. Antonio Kapper am Klavier und  Christian Kapper an der Violine bewältigten ihre Aufgabe bewundernswert. Solisten und Chor gelang es, das Feierliche der Advents- und Weihnachtszeit in das Kirchenschiff zu bringen.

 

Diese Note hielt sich für den Rest des Adventssingens, erfuhr aber durch den besonderen Klang, der einem Männerchor eigen ist, eine Steigerung. Obwohl der Männerchor der Sängervereinigung Winnweiler durch die Erkrankung ihres Chorleiters zur Zeit verwaist ist, gelang es Walter Paul, dem Vorgänger des jetzigen Leiters, die gesamte Klangfülle seines alten Chores zu aktivieren. Zart und an richtiger Stelle kraftvoll sang der Chor das Traditionslied „Zu Bethlehem geboren“ nach dem modernen Satz von Bernhard Weber. Von Robert Pappert, der mit etwa 1400 Chormusikstücken einer der meistgesungenen deutschen Komponisten der Gegenwart ist, stammt das zweite Lied „Friedensglocken,Weihnachtszeit“.

 

Zum Abschluss der Vokalbeiträge fanden sich alle drei Chöre der Sängervereinigung Winnweiler im Altarraum ein und stimmten gemeinsam das uralte Kirchenlied „In dulci jubilo“ („In süßer Freude“) an. Das Lied stammt aus dem 14. Jahrhundert, der Satz von Friedrich Silcher aus dem 19.  Fast hundert Sängerinnen und Sänger brachten so die Darbietungen am Abend dieses zweiten Advent zu einem strahlenden Abschluss.

 

Pfarrer Friedrich Schmidt sprach allen Chören und ChorleiterInnen seinen Dank aus. Das Publikum dankte mit einem warmen Applaus. Zum abschließenden Gebet erhoben sich alle. Pfarrer Schmidt sprach ein Gebet von Annette Muhr-Nelson: „Gott, wir danken dir für die schöne Zeit, …Die Adventszeit ist Zeit zum Freuen. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ ludt Dr. Martina Haag an der Orgel zum gemeinsamen Schlusslied ein: Jetzt konnten alle aus voller Kehle „Macht hoch die Tür“ mitsingen.

Erfüllt vom eigenen Singen und von den Klangerlebnissen des  Abends machte sich ein jeder auf seinen Heimweg. Dieses adventliche Chorkonzert wird gewiss noch lange nachklingen.

sävewi


Winnweiler macht Musik

mit dem Männerchor SV-Winnweiler....zu den Fotos von Christian Bolzer 

 

 
 

Speyer ist eine Reise wert

zur Bildergalerie-Speyer
 


Oktobermarkt-Umzug 02.10.2016

mit den Aktiven Sängerinnen und Sänger der Sängervereinigung.

zur Bildershow vom Umzug.

 


Chorkonzert am 21.Mai 2016

 

Bericht Mitgliederversammlung vom 03.03.2016



"Winnweiler Rundschau" Nr.10/2016 vom 09.03.2016

 

Faschingsgesänge in der Senioren-Wohnanlage am 06.02.2016

Da in den Vorjahren ein Auftritt von Sängerinnen und Sängern der Sängervereinigungin der Wohnanlage gut angekommen ist, war für dieses Jahr eine Wiederholung zugesagt.

So fand sich am Faschingssamstag eine bunt gekleidete, gemischte Gesangsgruppe, zusammengestellt aus den drei Chören der Sängervereinigung in der Wohnanlage ein.

Am E-Piano begleitet von der Chorleiterin Petra Lieberich und mit der Gitarre von Sänger Gerd Buhrmann unterstützt, wurden die Bewohner eine Stunde lang mit Stimmungs- und Schunkelliedern prächtig unterhalten.
Mit Trubel, Frohsinn und Polonäse wurde eine willkommene Abwechslung in den Heimalltag gebracht. An den fröhlichen Gesichtern der Zuhörer, die auch gerne mitschunkelten und klatschten, war erkennbar, dass der Auftritt erneut viel Freude bereitete.
Mit Faschingsorden bedankte sich die Heimleitung bei den Sängerinnen und Sängern, die den vorgetragenen Wunsch einer Wiederholung im nächsten Jahr positiv aufnahmen, denn auch ihnen hatte der Auftritt Spaß bereitet.

Bilder hier...